Michael Nielen

Ingo Pfennings will Bürgermeister in Schleiden bleiben

Schleiden. Der Entschluss des 40-Jährigen steht schon lange fest: »Schleiden hat mir viel Vertrauen geschenkt - das verpflichtet!«
Ingo Pfennings kandidiert für eine zweite Amtszeit als Schleidener Bürgermeister.

Ingo Pfennings kandidiert für eine zweite Amtszeit als Schleidener Bürgermeister.

Bild: Michael Nielen

Hinter vorgehaltener Hand wurde zuletzt viel über den weiteren Weg von Ingo Pfennings spekuliert: Wird er sich womöglich für den frei werdenden Bürgermeisterposten in seiner Heimatstadt Bad Münstereifel bewerben? Die Antwort ist ein klares »Nein!«. Der amtierende Schleidener Bürgermeister machte jetzt deutlich, dass er sein Amt gerne weiter bekleiden möchte. Das heißt: Er tritt bei der Kommunalwahl am Samstag, 14. September, wieder für die CDU in Schleiden an.

Und dieser Entschluss steht schon lange fest. »Bereits 2023 habe ich mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzende Wolfgang Laukart besprochen, dass ich 2025 wieder in Schleiden antreten werde.« Der 40-Jährige verrät auch: »Ja, es gab entsprechende Anfragen aus Bad Münstereifel – sowohl aus dem politischen Raum als auch von Freunden. Das hat mich persönlich berührt, stand aber nie ernsthaft zur Diskussion.«

Er sei in Schleiden angekommen, arbeite mit einem großartigen Team aus Verwaltung und Politik zusammen und sehe es als seine Aufgabe, diesen Weg weiterzugehen. Ingo Pfennings: »Schleiden hat mir viel Vertrauen geschenkt – das verpflichtet.«

Er betonte, dass kommunale Entwicklung immer Teamarbeit sei. Besonders hebt er die sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Ersten Beigeordneten Marcel Wolter sowie den Fachbereichsleitungen hervor. »Diese Mannschaft hat ein enormes Pensum bewältigt. Ich kann und will sie nicht alleine lassen – dafür haben uns die vergangenen Jahre auch emotional zu sehr verbunden.«

Damit blickt Ingo Pfennings auf eine Amtszeit zurück, die mit dem Gewinn der Stichwahl am 18. November 2018 ihren Anfang nahm und so fordernd werden sollte wie wohl keine vorherige. Gleich zu Beginn der Amtszeit erschütterte eine Brandserie die Stadt Schleiden, an deren Höhepunkt große Teile des Johannes-Sturmius-Gymnasiums ein Raub der Flammen wurden.

Es folgte die Corona-Pandemie und schließlich die verheerende Flutkatastrophe, die das Schleidener Stadtgebiet besonders hart traf. Neun Menschen verloren ihr Leben, und mit den Folgen der Zerstörungen ist die Bevölkerung sowie die Verwaltung bis heute beschäftigt.

Trotz dieser immensen Belastungen, denen Ingo Pfennings und sein Team ausgesetzt waren, fällt seine Bilanz für die erste Amtszeit positiv aus. Viele Punkte seines damaligen Wahlprogramms seien umgesetzt oder befänden sich in der finalen Umsetzung. Erwähnt seien hier nur einige Punkte von vielen: Das E-Government wurde deutlich ausgebaut, die Social-Media-Kommunikation professionalisiert und das Gespräch mit den Bürgern durch regelmäßige Sprechstunden vor Ort intensiviert. »Bürgernähe, Transparenz und Digitalisierung sind für mich keine Schlagworte, sondern konkrete Arbeitsaufträge«, so die Überzeugung von Ingo Pfennings.

Für eine mögliche zweite Amtszeit setzt Pfennings auf Kontinuität, möchte aber gezielt neue Themen vertiefen. Ein zentrales Anliegen bleibt die Förderung des Ehrenamts. Unsere Ehrenamtlichen verdienen nicht nur Dank, sondern auch Unterstützung«, betont er. Geplant sind unter anderem die Wiedereinführung des Ehrenamtspreises und ein »Tag der Vereine« als Plattform für Austausch und Sichtbarkeit.

Wolfgang Laukart zeigte sich ebenfalls erfreut und hochzufrieden: »Der CDU-Stadtverbandvorstand hat Ingo Pfennings einstimmig als Kandidatenvorschlag für die Aufstellungsversammlung nominiert.«

 

 


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