

Eingeladen hatte das Polizeipräsidium Koblenz, unter der Leitung von Carolin Blum, um den Seniorensicherheitsberatern aktuelles Fachwissen zu vermitteln und deren Qualifikation auf dem neuesten Stand zu halten. Die Teilnahme an mindestens drei solcher Veranstaltungen ist für Sicherheitsberater verpflichtend, um den Mindeststandard des Ministeriums des Innern und für Sport zu erfüllen.
Rund 200 Sicherheitsberater folgten der Einladung und nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Schulungen und Vorträge zu aktuellen Sicherheitsthemen. Im Rahmen eines Rollenspiels wurden Betrugsmaschen wie der "Enkeltrick" und sogenannte "Schockanrufe" anschaulich dargestellt und anschließend analysiert. Zudem wurden mögliche Schutzmaßnahmen gegen diese Betrugsformen besprochen.
Ein weiteres wichtiges Thema war der sogenannte "Romantikbetrug", bei dem sich Kriminelle als vermeintliche Partner (Loverboys oder Lovergirls) ausgeben, um ihre Opfer finanziell auszunutzen. Auch dieses Phänomen wurde in einem Rollenspiel verdeutlicht.
Neben diesen Betrugsmaschen standen die Themen "Cyberkriminalität" und "Katastrophenschutz" auf der Tagesordnung. Alle Vorträge wurden fachlich kompetent und verständlich präsentiert, sodass die Teilnehmer wertvolle Erkenntnisse für ihre tägliche Arbeit gewinnen konnten.
Das Polizeipräsidium Koblenz sorgte zudem für eine gute Verpflegung der Anwesenden. Nach bisherigen Fortbildungen in Puderbach (Westerwald), Mendig und Ulmen (Eifel/Maifeld) wurde angeregt, dass die nächste Veranstaltung im Rhein-Hunsrück-Kreis stattfinden soll.