Waldbrandgefahr auf bedenklich hohem Niveau
In den oberen Waldbodenschichten herrscht nach einem historisch trockenen März besorgniserregende Trockenheit. Nach dem sonnig-windigen Wetter der vergangenen Tage ist die Waldbrandgefahr noch einmal deutlich angestiegen. Der Waldbrandgefahrenindex liegt bereits bei Stufe 3 von 5 Stufen, an zahlreichen Orten schätzen wir die Lage noch kritischer ein“, warnt Axel Henke, Leiter des Forstamtes Boppard. „Hinzu kommt ein hoher Anteil trockenen Laubes und abgestorbener, trockener Baumteile. Forstleute, Feuerwehren und Polizei sind gut vernetzt und auf Brandereignisse vorbereitet, aber bei der Vermeidung von Waldbränden und beim Waldbrandschutz dringend auf die Mithilfe der Waldbesuchenden angewiesen“, so der Appell Henkes.
Die Wetteraussichten weisen derzeit keinen dauerhaften Regen aus und kurze Schauer täuschen über die tatsächliche Waldbrandgefahr hinweg.
Akute Waldbrandgefahr
Waldbrände entstehen fast immer durch menschliche Unachtsamkeiten. Das Forstamt Boppard weist zur beginnenden Wander- und Outdoorsaison auf folgende Verhaltensweisen und Verbote hin, die im Wald und bis zu einem Waldabstand von 100 Meter gelten:
- Das Rauchen ist ganzjährig verboten.
- Das Anlegen und unterhalten offenes Feuers ist nicht gestattet. Das gilt auch für Fackeln, Einweggrills und Campingkocher jeglicher Art.
- Nur ausgewiesene, befestigte Parkplätze benutzen. Trockene Grasflächen sowie trockenes Laub können sich durch heiße Fahrzeugteile entzünden.
- Alle Zufahrten und Waldwege für die Lösch- und Rettungsfahrzeuge freihalten.
- Jedes Feuer und jede Rauchentwicklungen möglichst mit Nennung des nächstgelegenen Rettungspunktes unter der Notrufnummer 112 melden. Jede Minute zählt! Danach den zuständigen Förster und das Forstamt informieren. Kontaktdaten: www.wald.rlp.de/
- Die Angabe der im Wald beschilderten Rettungspunkte erleichtern Feuerwehr und Forstpersonal das rasche Aufsuchen der Brandstelle. Die Beschilderung besteht aus grünen Tafeln mit weißem Kreuz und der jeweiligen Rettungspunktnummer. Wertvolle Hilfe beim Bestimmen des nächstgelegenen Rettungspunktes bietet auch die kostenlose Smartphone-App „Hilfe im Wald“.

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