Andreas Bender

Genug Betrug: LKA warnt vor falschen Rechnungen vom Amtsgericht

Region. Die Polizei Rheinland-Pfalz warnt aktuell vor einer neuen Welle betrügerischer Rechnungen, die angeblich von einem Amtsgericht stammen
Das LKA warnt vor falschen Rechnungen vom Amtsgericht.

Das LKA warnt vor falschen Rechnungen vom Amtsgericht.

Bild: LKA RLP / AdobeStock

Die gefälschten Rechnungen gehen den Empfängern oft noch vor der echten Rechnung des Amtsgerichts zu und enthalten eine sehr kurze Zahlungsfrist, um Druck auszuüben. Um sich vor diesem Betrug zu schützen, sollten Bürgerinnen und Bürger auf die folgenden Warnzeichen achten, erklärt das Landeskriminalamt (LKA).

 

Kein offizieller Briefkopf: Echte Rechnungen oder Zahlungsaufforderungen vom Amtsgericht enthalten immer einen offiziellen Briefkopf mit Ansprechpartner und Kontaktdaten. Fehlt dies, ist Vorsicht geboten.

Sehr kurze Zahlungsfrist: Betrüger setzen oft unrealistisch kurze Fristen, um die Zahlung schnell zu erzwingen. Amtsgerichtliche Rechnungen haben hingegen in der Regel eine angemessene Frist (beispielsweise 14 Tage).

Ausländische Bankverbindung: Offizielle Behörden in Deutschland nutzen inländische Bankverbindungen. Eine ausländische Kontonummer ist ein klares Warnsignal.

Ungewöhnliche E-Mail-Absender: Bei digitalen Rechnungen ist es wichtig, die Absender-Adresse genau zu prüfen. Amtsgerichte kommunizieren ausschließlich über offizielle, verifizierte Adressen.

 

Falls eine verdächtige Rechnung eingeht, sollten Betroffene keinesfalls zahlen, sondern stattdessen folgende Schritte einleiten, rät das LKA.

1.) Polizei informieren: Verdächtige Rechnungen und Betrugsversuche sollten umgehend bei der Polizei gemeldet werden.

2.) Gericht kontaktieren: Das betreffende Amtsgericht sollte ebenfalls über den Betrugsversuch informiert werden, um weitere Warnungen aussprechen zu können.

 

Weitere Informationen und Tipps der Polizei zu diesem und weiteren Themen finden sich online unter: www.polizei-beratung.de


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