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Initiator Joachim Umbach zeigt sich optimistisch: „Im letzten Jahr waren mehr als 40 Teams mit insgesamt rund 3.000 Teilnehmern dabei. Gemeinsam sammelten wir 20 Tonnen Müll – das ist Abfall, der sonst über die Mosel in den Rhein und schließlich ins Meer gelangt wäre.“ Die CleanUp-Bewegung wurde 2018 ins Leben gerufen, um dem globalen Problem der Plastikverschmutzung entgegenzuwirken. Experten schätzen, dass sich bereits 150 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen befinden, mit einem jährlichen Zuwachs von 8 bis 12 Millionen Tonnen.
Mittlerweile ist die Initiative nicht nur an der Mosel und dem Rhein aktiv, sondern engagiert sich an insgesamt 30 Flüssen. Seit dem Start wurden durch ehrenamtliche Helfer rund 2.000 Tonnen Müll gesammelt – ein großer Beitrag für den Umweltschutz und den Erhalt sauberer Gewässer.
Der MoselCleanUp steht allen offen: Kommunen, Umweltgruppen, Sportvereine, Schulen, soziale Einrichtungen, Firmen, Parteien, Freundeskreise oder Einzelpersonen – jeder kann helfen! Interessierte können sich ganz einfach unter www.moselcleanup.org anmelden und einen passenden Sammeltermin im Aktionszeitraum wählen. Gruppen, die keine Unterstützung von ihrer Kommune erhalten, bekommen kostenloses Sammelmaterial wie Müllsäcke, Handschuhe und Greifer zur Verfügung gestellt.
Der MoselCleanUp ist mehr als eine Putzaktion – er ist ein Zeichen für Umweltschutz und nachhaltiges Denken. Jeder gesammelte Müllsack hilft, die Natur zu bewahren und unsere Flüsse sauber zu halten. Also: Handschuhe an, Greifer in die Hand und los geht’s!
Text: Kevin Schößler