Konzer-Doktor-Bürgerstiftung zieht Bilanz bei Stifterforum
Noch-Bürgermeister und Stiftungsratsvorsitzender Dr. Karl-Heinz Frieden, sein designierter Nachfolger Joachim Weber und Ortsbürgermeister Thomas Thelen begrüßten die Gäste beim 9. Stifterforum.
Zwei Projekte standen neben der allgemeinen Aussprache im Vordergrund des Abends, der vom Stiftungsvorsitzenden Hartmut Schwiering moderiert wurde: Zum einen war es die unermüdliche Arbeit der Wasserliescherin Ingeborg Wagner, die sich für die sprachliche Weiterentwicklung und damit Integration junger unbegleiteter Flüchtlinge in Filzen-Hamm einsetzt. Zwei ihrer "Jungs" - O-Ton Ingeborg Wagner - waren mit Vertretern des Trägervereins Karree Eifel zum Stifterforum gekommen und schilderten im Auditorium ihre Fluchtumstände. Ingeborg Wagner beschrieb eindrucksvoll, mit welchen Schwierigkeiten die jungen Männer beim Erlernen der deutschen Sprache zu kämpfen haben und welche Fortschritte mit dem individuellen, einmal wöchentlich stattfindenden Unterricht schon erzielt wurden. Als Überraschung und kleines Dankeschön erhielt sie von ihren Schützlingen Aliullah und Waiss Blumen und ein Geschenk.
Arbeit der Lese-Lern-Paten im Fokus
Als zweiter Schwerpunkt und quasi Herzstück der Stiftungsarbeit stand die Arbeit der Lese-Lern-Paten im Fokus. Thomas Kürwitz, stellvertretener Stiftungsratsvorsitzender und Schulleiter, unterstrich, wie wichtig und nachhaltig das Engagement der vielen ehrenamtlichen Lesepaten in den Schulen der Stadt und Verbandsgemeinde Konz ist. Drei Lesepaten und damit Zeitstifter wurden an diesem Abend für ihr fünfjähriges Engagement geehrt: Monika Breinig, Lesepatin an der Grundschule Pelligen, Uta Klein, die sich in der Grundschule St. Johann einsetzt und Wilhelm Follmann, der Schüler/innen der Realschule Plus in Konz unterstützt. Als Auszeichnung erhielten alle drei eine Urkunde sowie eine Bildungsaktie der KoDoBüSt."Konzer-Doktor-Wohnbrücke" vorgestellt
Zum Abschluss der Veranstaltung stellten Stiftungsrat Werner Nägler und Stiftungsvorstand Werner Dellwing das generationsübergreifende Projekt des Sozialen Wohnungsbaus der Stiftung, die "Konzer-Doktor-Wohnbrücke" vor. Ein engagiertes Vorhaben, das noch viel Unterstützung bedarf. Beendet wurde der Abend mit Liedern des "Wali-O-Bili Chores". Die Kinder erhielten zum Dank für ihren Auftritt Martinsbrezeln. Bei Chorleiter Rieff bedankte sich Hartmut Schwiering mit einer Flasche KONZER DOKTOR Wein.Der komplette Bericht zum 9. Stifterforum kann auf der Homepage der KoDoBüSt eingesehen werden.