Dachstuhlbrand in leerstehendem Mehrfamilienhaus
Am Sonntag, 30. März, kam es in Trier zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Gegen 18:56 Uhr wurde ein Dachstuhlbrand in einem leerstehenden Mehrfamilienhaus gemeldet. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem Dachgeschoss. Eine dichte Rauchsäule war über den Süden der Stadt sichtbar.
Einsatzablauf und Herausforderungen
Die Feuerwehr leitete umgehend die Brandbekämpfung ein. Zwei Drehleitern sowie mehrere Trupps im Innenangriff waren im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund der Gefahrenlage wurde die Saarstraße zwischen Kentenichstraße und Hohenzollernstraße vollständig gesperrt. Auch der öffentliche Nahverkehr war betroffen, da die durch Trier-Süd fahrenden Buslinien den Bereich nicht mehr anfahren konnten.
Besonders herausfordernd gestalteten sich die Löscharbeiten durch die Bauweise des Hauses, das weit nach hinten versetzt liegt. Dennoch gelang es den Einsatzkräften, ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern. Trotz des schnellen und koordinierten Eingreifens entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude. Die Brandursache ist bislang unklar.
Löscharbeiten dauerten bis in die Nacht
Es dauerte mehr als 4,5 Stunden bis 23:30 Uhr, bis das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte. Im Verlauf des Einsatzes verschafften sich die Kräfte über ein Nachbarhaus Zugang und löschten zusätzlich von dort aus das Feuer. Erst weit nach Mitternacht war der Großbrand komplett gelöscht.
Personenschäden und Auswirkungen auf die Nachbarhäuser
Glücklicherweise gab es keine schwer verletzten Personen. Eine Feuerwehrfrau wurde bei dem Einsatz jedoch leicht verletzt. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs waren links und rechts in den Wohnhäusern keine Bewohner zuhause. Dennoch drangen starke Rauchgase in die Gebäude ein, wodurch diese bis auf Weiteres unbewohnbar wurden.
Einsatzkräfte und Koordination
Insgesamt waren 85 Kräfte der Berufsfeuerwehr Trier (Wachen I und II) sowie der freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte, Olewig, Euren, Irsch und Ehrang im Einsatz. Der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr koordinierte die Maßnahmen vor Ort. Zusätzlich waren ein Rettungswagen und ein Notarzt zur Absicherung der Einsatzkräfte im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache sind noch nicht abgeschlossen.
Text: Florian Blaes
Meldung des Polizeipräsidiums Trier:
Am gestrigen Sonntag gingen bei der Integrierten Leitstelle und der Polizei gegen 18:55 Uhr mehrere Notrufe über einen Hausbrand in der Saarstraße ein.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl eines seit Jahren unbewohnten
Wohn- und Geschäftshauses in Brand. Zur Brandbekämpfung wurde die Saarstraße für mehrere Stunden voll gesperrt, die beiden angrenzenden Wohnhäuser wurden vorsorglich evakuiert.
Menschen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei aktuell auf mindestens 200.000 Euro. Derzeit sind die beiden unmittelbar angrenzenden Nachbarhäuser noch nicht wieder bewohnbar, da zunächst deren Statik überprüft werden muss.
Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Brandermittlung könnte das Feuer fahrlässig verursacht worden sein. Einen Hinweis auf einen Verantwortlichen hat die Polizei derweil noch nicht.

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