Andrea Fischer

Weniger Unfälle, aber hohe Risiken bleiben weiterhin

Saarburg/Konz. Die Polizeiinspektion Saarburg und die Polizeiwache Konz verzeichnen für 2024 insgesamt 1.789 Verkehrsunfälle, ein leichter Rückgang im Vergleich zu 2023 (1.845).
Symbolbild

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Bild: Pixabay

Dabei erlitten 239 Menschen Verletzungen, darunter 48 Schwerverletzte. Drei Personen kamen ums Leben. Unfälle unter Einfluss berauschender Mittel sanken von 55 auf 46. Fast die Hälfte aller Verkehrsunfallfluchten konnte aufgeklärt werden, während Wildunfälle weiterhin einen hohen Anteil ausmachen. Die Hauptunfallursachen waren mangelnder Sicherheitsabstand (543 Unfälle), Fehler beim Abbiegen oder Einfahren in den fließenden Verkehr (200), unangepasste Geschwindigkeit (117) sowie Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot (93). Besonders betroffen waren Kinder, junge Fahrer und Senioren. An 21 Unfällen waren Kinder beteiligt, wobei 37 verletzt wurden. Senioren waren in 332 Unfälle verwickelt – ein Anstieg gegenüber 2023 –, wobei sie in 74 % der Fälle als Hauptverursacher galten. Junge Fahrer (18–24 Jahre) waren an 322 Unfällen beteiligt, in 65 % als Hauptverursacher. Unfälle mit motorisierten Zweirädern stiegen auf 40 (2023: 33), wobei eine Person starb und 48 verletzt wurden. Fahrrad- und Pedelecunfälle gingen leicht zurück auf 33 Fälle. Unfälle unter Alkoholeinfluss blieben mit 41 Fällen nahezu unverändert. Unfallfluchten nahmen auf 345 zu, wobei 44,6 % der Fälle aufgeklärt wurden.

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