Michael Nielen

Millionen für den Bundeswehrstandort Mechernich

Der Bundeswehr-Standort Mechernich profitiert mit insgesamt rund 11,5 Millionen Euro vom neuen "Sofortprogramm zur Sanierung von Kasernen". Das ist die zentrale Aussage im Rahmen eines Besuchs der SPD-Bundestagsabgeordneten Helga Kühn-Mengel in der Bleiberg-Kaserne Mechernich.

"Das Bundesministerium der Verteidigung will mit diesem Programm den Sanierungsstau an vielen Liegenschaften der Bundeswehr abbauen", erklärte Kühn-Mengel die Hintergründe. Die Abgeordnete informierte sich vor Ort gemeinsam mit den beiden Mechernicher SPD-Politikern Guido Maassen und Kai Binder über die geplanten Infrastrukturmaßnahmen. Empfangen wurden sie dabei vom Standortältesten und Kommandanten des Materialdepots, Oberstleutnant Christian Reichert. Neubau Im Rahmen des Bundesprogramms sollen in Mechernich der Neubau der Feuerwehrwache sowie die Sanierung von Verkehrsflächen im Materialdepot durchgeführt werden. "Damit werden die struktursicheren Dienststellen noch einmal gestärkt und die Bedeutung des Standortes gefestigt", erläuterte Reichert. Größere Abwanderungsgefahren bestünden daher für Mechernich nicht. Darüber hinaus werden in den Jahren von 2015 bis 2019 insgesamt weitere 25,5 Millionen Euro in den Bundeswehrstandort investiert. Diese sollen überwiegend zur Verbesserung und Modernisierung der Infrastruktur zur Materialbewirtschaftung genutzt werden. "Konkret müssen uunter anderem neue Lagerhallen gebaut und bestehende saniert werden", erklärte Reichert weiter. Unverzichtbar In einem Rundgang über das Gelände konnten sich die Politiker dann nochmals ein Bild von der Arbeit der Bundeswehr machen. "Der Bundeswehr-Standort Mechernich ist unverzichtbar für die Region. Mit insgesamt über 900 Beschäftigten, darunter etwa 500 zivile Angestellten, ist die Bleiberg-Kaserne einer der größten Arbeitgeber im Kreis Euskirchen", würdigte Kühn-Mengel die Bedeutung der Kaserne.


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